Mittwoch, 26. Februar 2020
Notruf: 112

Schwerer Atemschutz

Bei der Feuerwehr Röhl werden folgende Atemschutzgeräte verwendet:

Filtergeräte

Hierbei handelt es sich um Atemschutzmasken auf die ein Schraubfilter aufgeschraubt wird. Hierbei können verschiedene Filter eingesetzt werden

- Gasfilter

- Partikelfilter

- Kombinationsfilter

Filtergeräte benötigen eine gewisse Menge Restsauerstoff. Deshalb sollten diese nach Möglichkeit nur im Freien oder bei bekannten Restsauerstoffgehalten eingesetzt werden. Die Einsatzdauer ist abhängig von dem Schadstoffgehalt und den vorhandenen Partikeln im eingesetzten Bereich. Die bei der Feuerwehr Röhl eingesetzten Filter sind Kombinationsfilter die für typischen Brandgase und Partikel geeignet sind.

Die Filter haben ein Verfallsdatum und werden regelmäßig ausgetauscht.

 

Umluftunabhängiger Atemschutz

Enthält die an der Einsatzstelle vorhandene Atmosphäre weniger als 17 % Sauerstoff oder giftige Gase oder Partikel die durch den Filter nicht absorbiert werden können, so werden umluftunabhängige Atemschutzgeräte eingesetzt. Da im Brandeinsatz, insbesondere im Innenangriff nur schwer bzw. gar nicht ermittelt werden kann welche Atmosphäre oder Schadstoffe vorhanden sind, werden hier hauptsächliche so genannte Pressluftatmer eingesetzt.

Bei der Feuerwehr Röhl werden Geräte des Herstellers MSA Auer eingesetzt. Diese Geräte bestehen aus den Pressluftflaschen mit einem Volumen von 6 Litern und einem Druck von 300 bar. Einem Druckminderer, einem Manometer zum Ablesen des Flaschendrucks und dem Lungenautomat welcher an eine Atemschutzmaske angeschlossen wird.

Zusätzlich zur normalen persönlichen Schutzausrüstung besitzen die Atemschutzgeräteträge Flammschutzhauben, Überhosen nach HUPF Teil 4b, Lederstiefel und spezielle Handschuhe. Ebenso nimmt der vorgehende Trupp auch immer ein Funkgerät zur Kommunikation mit.

Mit dieser Ausrüstung kann der Trupp rund 30 Minuten im Einsatz bleiben. Dieser Wert kann jedoch aufgrund verschiedener Umstände variieren. So hat die Schwere des Einsatzes, die körperliche Verfassung und die Fitness Einfluss auf die mögliche Einsatzzeit. Da die Berechnung und Kontrolle der Einsatzzeiten keine Glückssache ist, müssen die Atemschutztrupps während des Einsatzes ständig überwacht werden. Der zuständige Einheitsführer oder ein von ihm Beauftragter übernimmt dies in der Regel per Funk. Als Hilfsmittel besitzt die Feuerwehr Röhl eine Atemschutzüberwachungstafel auf die der Überwachende alle wichtigen Informationen einträgt bzw. nach einem bestimmten Muster bei den Trupps per Funk abfragt.

Nach dem Einsatz oder einer Übung müssen die Geräte grundsätzlich durch die Atemschutzwerkstatt der Verbandsgemeinde, welche sich in Sülm befindet gefüllt und überprüft werden. Zusätzlich fallen weitere planmäßige Überprüfungen der Geräte statt, bei denen nach den Prüfvorschriften vorgegangen wird und auch der Austausch von Einzelteilen erfolgt.

Die vier vorhandenen Atemschutzgeräte sind auf dem TSF mit einem Einschub verlastet und werden nach Befehl aus dem Fahrzeug entnommen und angelegt. Zum Einsatz eines Atemschutztrupps muss immer ein Sicherheitstrupp der ebenfalls mit Atemschutz ausgerüstet ist, vorhanden sein. Dieser Sicherheitstrupp kann einem evtl. verunfallten 1. Trupp zur Hilfe eilen.

Alle Atemschutzgeräteträger müssen eine Arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung G 26.3 durchlaufen welche alle 3 Jahre wiederholt wird. (Ab dem 50. Lebensjahr jährlich). Zusätzlich müssen jährlich mehrere Einsatzübungen und eine Belastungsübung in einer Atemschutz-Übungsstrecke absolviert werden.

Seit dem Erhalt der Atemschutzgeräte waren wir bereits mehrfach mit den Geräten im Einsatz. Neben einem Kellerbrand in Sülm, einem Küchenbrand in Röhl waren wir unter anderem auch bei einem Großbrand in Oberkail im Atemschutzeinsatz um einige Beispiele zu nennen.

Derzeit sind 11 Feuerwehrkameraden ausgebildete Atemschutzgeräteträger sowie davon 9 derzeit gesundheitlich tauglich.


Vorstellung der Atemschutzgeräte auf dem Adventskonzert. Ein großes Plus an Sicherheit für die Röhler Bürger.


Endlich Einbau der neuen Atemschutzgeräte im Tragkraftspritzenfahrzeug

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Technische Hilfeleistung
19.02.2020 um 10:01 Uhr
Röhl
Nr.1/2020
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Brandeinsatz
Einsatzfoto Kaminbrand
18.12.2019 um 16:49 Uhr
Röhl - Hauptstraße
Nr.4/2019
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Wetterwarnung für Eifelkreis Bitburg-Prüm :
Amtliche WARNUNG vor STARKEM GEWITTER
Mittwoch, 26.02. 01:40 bis Mittwoch, 26.02. 02:30
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Von Westen ziehen einzelne Gewitter auf. Dabei gibt es Sturmböen mit Geschwindigkeiten um 70 km/h (20m/s, 38kn, Bft 8).
Amtliche WARNUNG vor SCHNEEFALL
Mittwoch, 26.02. 00:00 bis Mittwoch, 26.02. 12:00
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Es tritt im Warnzeitraum oberhalb 600 m Schneefall mit Mengen zwischen 10 cm und 15 cm auf. Verbreitet wird es glatt.
Amtliche WARNUNG vor STURMBÖEN
Mittwoch, 26.02. 02:00 bis Mittwoch, 26.02. 11:00
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Es treten Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 60 km/h (17m/s, 33kn, Bft 7) und 70 km/h (20m/s, 38kn, Bft 8) anfangs aus südwestlicher, später aus westlicher Richtung auf.
Amtliche WARNUNG vor GLÄTTE
Dienstag, 25.02. 20:00 bis Mittwoch, 26.02. 10:00
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Es muss mit Glätte durch verbreitet überfrierende Nässe sowie geringfügigen Schneefall gerechnet werden.
Amtliche WARNUNG vor LEICHTEM SCHNEEFALL
Dienstag, 25.02. 20:00 bis Mittwoch, 26.02. 18:00
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Es tritt im Warnzeitraum oberhalb 600 m leichter Schneefall mit Mengen zwischen 8 cm und 15 cm auf. In Staulagen werden Mengen bis 20 cm erreicht. Verbreitet wird es glatt.
Amtliche WARNUNG vor LEICHTEM SCHNEEFALL
Dienstag, 25.02. 20:00 bis Mittwoch, 26.02. 12:00
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Es tritt im Warnzeitraum oberhalb 400 m leichter Schneefall mit Mengen zwischen 1 cm und 6 cm auf. In Staulagen werden Mengen bis 10 cm erreicht. Verbreitet wird es glatt.
Amtliche WARNUNG vor WINDBÖEN
Mittwoch, 26.02. 00:00 bis Mittwoch, 26.02. 20:00
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Es treten Windböen mit Geschwindigkeiten zwischen 50 km/h (14m/s, 28kn, Bft 7) und 60 km/h (17m/s, 33kn, Bft 7) anfangs aus südwestlicher, später aus westlicher Richtung auf. In Schauernähe sowie in exponierten Lagen muss mit Sturmböen bis 70 km/h (20m/s, 38kn, Bft 8) gerechnet werden.
Amtliche WARNUNG vor FROST
Dienstag, 25.02. 22:00 bis Mittwoch, 26.02. 12:00
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Es tritt oberhalb 600 m leichter Frost zwischen 0 °C und -2 °C auf.
8 Warnung(en) aktiv
Quelle: Deutsche Wetterdienst
Letzte Aktualisierung 26.02.2020 - 02:12 Uhr