Freitag, 24. September 2021
Notruf: 112

Unwettereinsätze Juli 2021

Durch die Wetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes und die Warnungen vor schweren Überschwemmungen des Landesamtes für Umwelt haben wir uns bereits am Montag, den 12.07.2021 mit

der drohenden Gefahr beschäftigt. So wurden die Pumpen und Aggregate nochmals überprüft und der Bestand an Sandsäcken überprüft. Das es jedoch so heftig kommen würde, damit hat wirklich niemand von uns gerechnet. Röhl war glücklicherweise nicht so stark betroffen als viele andere Orte in unserer Umgebung. Da auch wir später in stark betroffenen Gemeinden im Einsatz waren und die große Zerstörung gesehen haben sind wir nach wie vor geschockt über die Ausmaße der Katastrophe.

Am Mittwoch den 14.07.2021 erreichten uns gegen 15 Uhr die ersten Meldungen über kleinere Überschwemmungen von Straßen in unserer Gemeinde woraufhin wir dann ausgerückt sind. Da die Wettervoraussagen nichts Gutes erahnen ließen und auch die Pegelvoraussagen Rekordpegel in den näheren Gewässern sahen haben wir uns dazu entschieden Sandsäcke zu befüllen. Diese wurden dann zunächst am Feuerwehrgerätehaus gefüllt. Später wurde die Sandsackabfüllung dann in die trockene Halle eines landwirtschaftlichen Lohnunternehmens verlegt. Beim Befüllen der Säcke wurden wir von weiteren Helfern und vom Gemeinderat unterstützt. Ganze 600 Säcke wurden gefüllt und auch zum größten Teil innerhalb der Ortsgemeinde verlegt. So konnten einige Gebäude vor den Wassermassen geschützt werden. Leider entwickelte sich der im Normalfall kaum wahrgenommene Feinebachsgraben der teilweise versteck bzw. verrohrt hinter den Häusern der Hauptstraße verläuft in einen reißenden Strom. Und so mussten auch wir ein paar Keller mit der Tauchpumpe bzw. der Tragkraftspritze auspumpen. Insgesamt haben wir 27 Einsätze in unserer Ortslage abgearbeitet. Weiterhin waren wir in den Ortsgemeinden Sülm, Oberweis, Hermesdorf, Hüttingen/Kyll, Wißmannsdorf und Biersdorf am See im Einsatz. 38 Einsätze wurden bis zum Samstag, den 17.07.2021 durchgeführt. Besonders die Anfangsphase von Mittwoch und Donnerstag hatte es in sich.

 

Wir danken allen freiwilligen Helfern und der Ortsgemeinde für die großartige Unterstützung und auch den Bürgern die uns Dankeschön gesagt haben oder uns während den Pausen mit Verpflegung versorgt haben. Auch gilt der Dank Allen die Maschinen und Fahrzeuge zur Verfügung gestellt haben. Wir wünschen allen Betroffenen bzw. Geschädigten viel Kraft bei der Bewältigung der Katastrophe und bei der Beseitigung der Schäden.

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Quelle: Deutsche Wetterdienst
Letzte Aktualisierung 24.09.2021 - 13:54 Uhr